Treffen Sie bei der Wahl Ihrer neuen Heizung keine übereilte Entscheidung!
Sie riskieren sonst, viele Jahre lang draufzuzahlen und der Umwelt einen Bärendienst zu erweisen. Sprechen Sie uns lieber an. Wir können Ihnen mit einer individuellen Berechnung eine qualifizierte Entscheidung erleichern, mit der Sie viele Jahre glücklich sind.
Wärmepumpe – Heizen zum halben Preis und mit gutem Gewissen!
Eine Wärmepumpe ist die umweltfreundlichste und gleichzeitig preisgünstigste Heizung. Sie eignet sich inzwischen für fast alle Gebäude und senkt Ihre laufenden Heizkosten bereits heute auf die Hälfte.
- Wärmepumpen brauchen rund 75% weniger Energie im Vergleich zu jeder Verbrennung, denn sie transportieren Energie von außen ins Gebäude. Das führt entsprechend zu deutlich niedrigeren Treibhausgasemissionen.
- Rund 2/3 aller Bestandsgebäude in Deutschland eignen sich auch ohne energetische Sanierung bereits für Wärmepumpen.
- Bereits heute liegen die Energiekosten bei Wärmepumpen meist unter denen von Erdgas und Heizöll
- Erdgas und Erdöl werden durch den CO2-Zertifikatehandel ab dem Jahr 2028 Jahr für Jahr deutlich teurer. Innerhalb der kommenden 20 Jahre ist mindestens eine Verdopplung des Gaspreises zu erwarten.
- Der Strompreis wird hingegen weniger stark ansteigen, denn Strom wird zunehmend durch preisgünstige erneuerbare Energien erzeugt. Die Kosten für den Stromnetzausbau sind gering, verglichen mit der Ersparnis. Bereits heute senkt jedes neue Windrad und jede Photovoltaikanlage den Strompreis für alle.
Beispielrechnung Gas vs. Wärmepumpe über 21 Jahre
Das folgende Diagramm wurde für ein Einfamilienhaus mit 30.000 kWh Gasverbrauch gerechnet, mit einer Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe von 3,7. Die Annahmen zur Preissteigerung bei Erdgas sind eher konservativ.
Das Ergebnis: Mit Gas sind im Laufe der nächsten 21 Jahre Energiekosten von rund 100.000 € zu erwarten. Mit einer Wärmepumpe sind es nur 60.000 €. Eine Photovoltaikanlage spart zusätzlich rund 10.000 € Stromkosten im Wärmebereich ein (hinzu kommen die Einsparungen beim Haushaltsstrom und ggf. bei der Mobilität).

Der wahre Heizhammer kommt von der Union: Die Grüngasquote macht Heizen mit Gas noch teurer.
Wenn die einzige Organisation, die ein politisches Instrument wie die Grüngasquote lobt, der Bundesverband der Gas- und Wasserstoffwirtschaft ist, und sonst von allen Seiten Kritik kommt, sollte man sich Gedanken machen. Jedenfalls steht überhaupt nicht genug Biogas zu Verfügung, um so eine Quote zu erfüllen. Und dies ist schon heute teurer als Erdgas. Bei steigender Nachfrage werden die Preise durch die Decke gehen – und nachhaltig ist das auch nicht, denn es erfordert intensive Landwirtschaft und steht in Konkurrenz zum Anbau von Lebensmitteln.
Auch synthetisches Methan ist sehr energieintensiv in der Herstellung – und daher sehr teuer. Für dieselbe Wärmemenge braucht man über den Weg synthetisches Methan + Brennwertheizung rund 6–8× mehr Strom als direkt mit einer Wärmepumpe.
Es gibt unzählige Artikel und Kommentare dazu. Hier nur einer von vielen: https://www.energie-experten.org/news/neues-gmg-gruengasquote-stoesst-auf-breite-kritik
Bloß keine Pelletheizung! Warum?
Weil Pellets noch umweltschädlicher sind als Gas und Öl. Das Verbrennen von Holz wäre zwar in sehr geringen Mengen nachhaltig, da es nachwächst. Es gibt aber schon lange nicht mehr genug Holz, so dass Wälder gerodet werden.
Bereits 2013 fasste Bayern 1 die Lage zusammen: Die sprunghaft gestiegene Nachfrage bei Holzpelletheizungen stellt deren ökologischen Sinn in Frage.
- Die verfügbare Biomasse reicht nicht aus, um den Energiebedarf nachhaltig zu decken.
- Pellets werden längst nicht mehr nur aus Holzabfällen gepresst, sondern stammen auch aus Abholzungen.
- Allein der Pellet-Export Kanadas nach Europa ist in den letzten acht Jahren um 700 Prozent gestiegen.
Vertiefende Informationen:
- 2013, Bayern1 über die Umweltbilanz von Pellets
- 2019, BR24: Schlechte Klimabilanz für Holzpellets
- 2019, WDR-Doku „Abgeholzt“ und ein Kommentar von Roland Heynkes zur Doku
- 2017, Schrot und Korn: Kahlschlag in Europa
- 2015, TAZ: Im Ofen verschwindet Urwald

